wickie und die starken männer - das musical

europa-tournee (u.a. tempodrom berlin, barclaycard arena hamburg, lanxess arena köln)

buch: tijl dauwe

musik: johann vanden eede

regie und choreografie: nicole hildebrandt, paul kribbe

produktion: studio100 und dreamcatcher live entertainment

premiere: 24.09.16, tempodrom berlin

rolle: regieassistenz, abendspielleitung, faxe (alternierend)

„die bühne scheint mir der treffpunkt von kunst und leben zu sein." oscar wilde

 

"auch wenn die zeichen eindeutig sind, braucht man manchmal länger, um sich einzugestehen, dass man den richtigen weg schon kennt:
als ich 2012 mein abitur gemacht habe, hatte ich die befürchtungen, an theaterhochschulen abgelehnt zu werden oder im theater niemals erfolgreich genug zu sein, um davon leben zu können. d
aher fiel meine wahl auf „die nummer sicher“, „theater-, film- und medienwissenschaften“. „damit halte ich mir alle wege offen“, hatte ich mir eingeredet.

dieser gedanke und meine erwartungen und wünsche haben sich seitdem stark entwickelt: ich möchte mir nicht mehr einen „weg offen halten“.
b
eim besuch von inszenierungen, beim theaterspielen, beim lesen und inszenieren von theaterwerken und im alltag habe ich meine passion, mein talent, meinen weg (wieder)entdeckt und treffe immer wieder darauf:

ich will regisseur sein. theaterregisseur!
ich will die bilder und ideen in meinem kopf an andere menschen weitergeben, sie damit begeistern!
ich will die unendlichen mittel des theaters nutzen, von den uneingeschränkten möglichkeiten profitieren!
ich will mit interessanten menschen arbeiten, von ihnen bereichert werden und, im besten Falle, auch sie bereichern!
ich möchte mich weiterhin mit der theorie, der wissenschaft beschäftigen, aber ich möchte die praxis nicht weiter ausgrenzen, denn sie ist mein ziel!
Ich will das risiko eingehen, auf ablehnung zu stoßen
, mit „durststrecken“ umgehen zu müssen, denn ich weiß, keine (fragwürdige) sicherheit, kein „offener Weg“, kein fremder erfolgsplan kann mich glücklicher machen, als meine träume zu verfolgen."

marco krämer-eis